Bettag – einmal wörtlich genommen

Der Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag ist ein Gedenktag, an dem die Menschen zu Umkehr und Gebet – besonders in Notzeiten – aufgerufen sind.
Viele Christen halten eine persönliche „Einkehr“. Sie bekennen ihre Schuld vor Gott und ihren Mitmenschen und bitten um Vergebung. Es ist auch ein Tag der Ermutigung, um neue Wege im Leben einzuschlagen.
In Sachsen haben wir das Privileg, diesen Tag als Feiertag begehen zu können. Und das wollen wir in unserer Gemeinde auch tun – mit einer 24-stündigen Gebetskette, die am Vorabend beginnt und mit einer gemeinsamen Andacht am Mittwochabend ihren Abschluss findet.
Von Karfreitag bis Ostern haben wir in der Wilschdorfer Kirche schon einen solchen Gebetsmarathon ausprobiert – als wegen Corona unsere gewohnten Gottesdienste nicht stattfinden konnten. Viele, die sich daran beteiligt hatten, haben diese Stunde allein oder als Familie in der Kirche als sehr schön und bereichernd empfunden:
Beten, Singen, Musizieren, Bibel lesen oder einfach nur in der Stille vor Gott sein.
Das soll nun wiederholt werden, diesmal in der Rähnitzer Kirche! Dazu brauchen wir wieder Ihre Mithilfe: Das gemeinsame Gebet lebt von vielen Menschen, die sich vorstellen können, eine der 24 Stunden
von 17. November 2020, 20:00 Uhr, bis 18. November 2020, 20:00 Uhr,
allein, zu zweit oder als Familie „mit Jesus zu wachen und zu beten“.
Etwa Anfang November wird es zur besseren Planung per E-Mail eine Doodle-Liste geben, in die man sich bei
Interesse eintragen kann. Wer auf jeden Fall dabei sein möchte, kann sich schon vorab bei Anni Zeun (Tel.: 88 34 64 62, E-Mail: mienlchen@gmail.com) „vormerken“ lassen.
Anni Zeun und Anne Pratzka

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